Liebe Nullpunkt-Unterstützer,

wenn der Mensch unzählige Stunden Zuhause verbringen muss, ist die Überlegung nicht fern, dass dabei auch viele Filme und Serien konsumiert werden. Traurigerweise bieten Netflix und Co zwar billige „Fastfood-Filme“ doch wie bei den bekannten Schnellrestaurants haben diese ihren Preis in der Qualität. Diesen Anspruch wieder auf die Leinwand zu bringen, dem Zuschauer wieder echte Filmkunst zu bieten, daran scheitern selbst moderne Filmfestivals bislang. Die Politik ist viel zu oft in der Bildmitte. Eine Alltagsmaske für alle Filmemacher die gerne unabhängig und frei Kunst schaffen wollen. Deswegen hat sich 2019 das Nullpunkt Filmfestival gegründet und genau deswegen bleiben wir!

Ein erfolgreiches Jahr für unser Festival ist zu Ende gegangen. Zunächst besuchten wir die „Utopia – Die Zukunft des deutschen Filmes“. Ein Symposium welches sich genau über das Thema Gedanken machen wollte, weshalb wir das Nullpunkt Festival ins Leben gerufen hatten. Warum wir uns schlussendlich sogar mit den Ausrichtern verbal angelegt hatten, erfahrt ihr hier. Aber der Jahresanfang brachte auch gute Dinge. Gemeinsam mit Gunnar Kaiser konnten wir die Deutschlandpremiere von „The Rise of Jordan Peterson“ in Köln ermöglichen. Der Kinosaal war fast vollständig ausverkauft!

Nur wenige Tage später folgte dann der herbe Rückschlag: Das Kino kündigte die Zusammenarbeit mit uns. Der Vorwurf : Mails von Dritten würden behaupten wir seien „rechts“. Dabei wollten wir doch gerade die Kunst weniger stark politisieren! Die Pandemie machte dann unserem Vorhaben zunächst endgültig einen Strich durch die Rechnung. Ergebnis : Wir mussten das Festival verschieben. Im Sommer konnten wir uns mit einem Open-Air Kinobetreiber auf einen fairen Vertrag einigen. Erneuter Druck durch Dritte ließ auch diesen Inhaber zittern. Die Kündigung folgte, doch wir klagten. Den Vorwurf des Rechtsextremismus sah das Gericht nicht, eine Durchsetzung unserer vertraglichen Rechte wollte man uns trotz wenigen verbleibenden Tagen bis zum Festival dennoch nicht gewähren.

Im September konnten wir unseren finalen Austragungsort aushandeln. Der Betreiber versicherte uns keine Kündigung wegen „E-Mails“. Geld gegen Dienstleistung. Der Betreiber hielt sein Versprechen. Am 16.10.2020 erblickte das Festival mit 50 Teilnehmern dann endlich Bühnenlicht.

Die Gewinner des Nullpunkt-Filmfestivals 2020 sind:

Platz 1: Markus Müller-Hahnefeld mit „Willkommen Zuhause“

Platz 2: Marc Rößler mit „Bob“

Platz 3: Jan Benedikt Heese mit „I`ve got the Blues but the Blues didn’t get me yet“

Eine Zusammenfassung des Abends könnt ihr hier sehen.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmal wir einem großen Dank an alle Teilnehmer, Zuschauer, Spender und anderweitige Unterstützer aussprechen!

Gerne hätten wir noch mehr Leute an unserem Abend begrüßt und arbeiten seitdem an der zweiten Ausgabe des Festivals. Alle Infos dazu noch am Ende dieses Quartals. In dieser für uns wichtigen Phase könnt ihr jedoch bereits etwas beitragen. Wir suchen noch nach Feedback, um den nächsten Premierenabend noch besser zu gestalten. Wir sind uns selbst bewusst, dass es hier noch viel Platz nach oben gibt aber würden uns freuen, wenn ihr euch fünf Minuten Zeit nehmt und eure Eindrücke zu dem Abend schildert. Hierfür haben wir ein kleines Formular eingerichtet: Nullpunkt Umfrage. Im neuen Jahr erwarten euch jedoch nicht nur neue Infos zur zweiten Ausgabe des Festivals. Wir haben geplant, ein Künstlerkollektiv zu gründen. Was das für euch bedeutet und wie ihr in Zukunft an als Künstler jeglicher Profession mitwirken könnt, erfahrt ihr euch im nächsten Blog im neuen Jahr. Das Nullpunkt-Team wünscht euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Liebe Unterstützer, unsere Spendenaktion läuft noch nach dem Premierenabend weiter. Noch sind wir im Minus, vor allem aufgrund der Begrenzung von nur 50 Gästen dank Corona Maßnahmen. Aber wir haben uns nicht unterkriegen lassen und haben es dennoch durchgezogen und das ist das Wichtigste. 

PayPal: https://paypal.me/nullpunktfilm

1. Platz des Nullpunkt Filmfestivals 2020:

Unser diesjähriger Gewinner ist Markus Müller-Hahnefeld mit seinem Film „Willkommen Zuhause“! Die gesamte Webserie zum Film ist hier zu finden:

 

Und hier ein Best-Of des gesamten Premierenabends für alle, die nicht dabei sein konnten!